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Erbfallkostenpauschale auch für Nacherben abziehbar

Erben dürfen von ihrem erbschaftsteuerpflichtigen Erwerb verschiedene Nachlassverbindlichkeiten abziehen, darunter einen Pauschbetrag für Erbfallkosten in Höhe von 10.300 €, der insbesondere die Kosten für die Bestattung und für die Regelung des Nachlasses abdecken soll. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat dazu entschieden, dass auch Nacherben diese Erbfallkostenpauschale in Anspruch nehmen können.

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Die Befreiung von der Erbschaftsteuer bei unverzüglicher Selbstnutzung des sogenannten "Familienheims"

Erbt ein Kind von einem Elternteil das Familienheim und bewohnt dieses innerhalb der folgenden zehn Jahre selbst, fällt keine Erbschaftsteuer auf diese Immobilie an. Doch das Familienheim muss „unverzüglich“ selbst genutzt werden. Wem das nicht möglich ist, der sollte unbedingt für geeignete Nachweise sorgen, die belegen, dass der spätere Einzug unverschuldet war.

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Wie erfolgt die Grundstücksbewertung für die Erbschaftsteuer/Schenkungsteuer?

Es gibt verschiedene Gründe, den Wert eines Grundstücks zu ermitteln. Bei einer Erbschaft etwa kann es sein, dass ein Grundstück bewertet werden muss, um festzustellen, ob Erbschaftsteuer anfällt oder nicht. Hierzu kann das Finanzamt bei der zuständigen Schenkungsteuerstelle den Bedarfswert anfordern. Wie ist es aber, wenn sich der festgestellte Wert zu einem späteren Zeitpunkt ändert? Welche Wertermittlung hat dann Vorrang? Das Finanzgericht Niedersachsen (FG) musste darüber urteilen.
 

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Nachlassverbindlichkeiten: Relevanz für die Erbschaftsteuer

Bestimmte Kosten der Nachlassabwicklung können bei der Ermittlung der Erbschaftsteuer steuermindernd berücksichtigt werden. Das 
Finanzgericht Köln (FG) musste darüber entscheiden, ob die im Streitfall angefallenen Kosten den abzugsfähigen Nachlassverbindlichkeiten zuzuordnen sind.
 

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Mittelbare Grundstücksschenkung: Festsetzungsfrist für die Schenkungsteuer

Bei einer„mittelbaren Grundstücksschenkung“ wird kein Grundstück verschenkt, sondern stellt der Schenker dem Beschenkten einen Geldbetrag zur Verfügung, damit der Beschenkte ein bestimmtes Grundstück kaufen oder auch bebauen kann. Dieser Vorgang ist schenkungsteuerpflichtig. Im Sachverhalt stellte sich die Frage, wann die Festsetzungsfrist für die Schenkungsteuer beginnt. Das Finanzgericht Münster (FG) musste entscheiden, ob hierfür bereits die Anzeige der Schenkung oder erst die Abgabe der Schenkungsteuererklärung ausschlaggebend ist.

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